Die Rezession in der Eurozone verschärft sich weiter und hinterlässt nun auch deutliche Spuren auf den Nutzermärkten und zwar bei allen Marktparametern. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind die Spitzenmieten für Büroflächen gefallen.
Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle
Der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle, basierend auf der gewichteten Mietpreisentwicklung von 24 Index-Städten, ist in den vergangenen 12 Monaten um 11,1 % gesunken, im Vergleich zum 4. Quartal 2008 allein um 8,0 %. Solch ein Rückgang innerhalb von drei Monaten ist im Index noch nie zuvor verzeichnet worden. Von dieser Entwicklung waren die meisten Märkte (15) betroffen, allen voran Moskau und London (- 28,6 % bzw. – 21,1 %). Erstmals in diesem Zyklus mussten – außer Düsseldorf – auch die deutschen Index-Städte Berlin, Frankfurt, Hamburg und München Mietpreisanpassungen zwischen 2 % und 5 % hinnehmen. Keine Veränderung über das Quartal zeigten nur Amsterdam, Dublin, Edinburgh, Düsseldorf, Rotterdam, Den Haag, Utrecht, Budapest und Prag.
EINBRUCH DES EUROPÄISCHEN UMSATZVOLUMENS – HOHES FERTIGSTELLUNGSVOLUMEN TRIFFT AUF SCHWACHE NACHFRAGE UND LÄSST LEERSTANDSQUOTE WEITER STEIGEN
Die Gebäudenutzer fahren ihren Flächenbedarf zunehmend zurück, vorhandene Flächen werden effektiver genutzt oder Umzüge verschoben. Diese Entwicklung führte beim Umsatzvolumen in den ersten drei Monaten zu höheren Rückgängen als 2001 im Zusammenhang mit der geplatzten Internetblase: die in den ersten drei Monaten 2009 in 24 europäischen Märkten umgesetzten 1,9 Mio. Quadratmeter entsprechen einem Minus von …
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