Europas wichtigste Einzelhandelsmärkte bleiben weiterhin stabil

Deutsche Einzelhandelsimmobilien im Fokus der Investoren

Susanne Margraf für Colliers Deutschland Holding GmbH

EMEA Retail Rents Map 2011

Gemäß der aktuellen EMEA Retail Rents Map von Colliers International demonstrierten Europas Einkaufsstraßen in 1a-Lage im ersten und dritten Quartal dieses Jahres ihre Stabilität. Die Mehrzahl der untersuchten Standorte berichtete von stabilen Spitzenmieten. Fast ein Dutzend meldete sogar leichtes Mietwachstum. Oslo und Riga verzeichneten immerhin Zunahmen von 7% bzw. 10%. Aber es gibt auch negative Entwicklungen, so mussten in Athen und Sofia deutliche Rückgänge von 17% bzw. 15% hingenommen werden.

Die Mieten in den Einkaufzentren in Europas wichtigsten Märkten blieben ebenfalls stabil. Die Einzelhändler haben weiterhin einen hohen Flächenbedarf, optimieren aber ihre Bestände an anderer Stelle. Bedeutende Anstiege wurden in Leeds und Mailand verzeichnet, wo die Mieten in Einkaufzentren jeweils um 8% und 11% nach oben gingen.

Risikoaverse Investitionsstrategien lassen Spitzenrenditen europaweit sinken

Die Spitzenrenditen in 1a-Lagen blieben ebenfalls stabil oder waren nur leicht rückgängig. Viele Investoren verfolgen weiterhin risikoaverse Strategien, und ihr Hauptinteresse liegt in der Kapitalerhaltung. In Amsterdam sind die Renditen von 4,75% im ersten Quartal auf 4,40% im dritten Quartal gefallen. Oslo verzeichnete ebenfalls einen spürbaren Rückgang mit einer Spitzenrendite von derzeit 5,00% gegenüber 5,75% vor sechs Monaten.

Vergleichbares konnte bei erstklassigen Einkaufszentren festgestellt werden. In der Mehrzahl der von Colliers International untersuchten Märkte wurde in den vergangenen sechs Monaten ein flacher Renditeverlauf beobachtet. Die Spitzenrendite für erstklassige Einkaufszentren in …

 

 

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Savills erwartet weiterhin steigende Spitzenmieten in CBD-Lagen der europäischen Büromärkte

Savills geht davon aus, dass die Spitzenmieten in den CBD-Lagen der europäischen Büromärkte weiterhin kontinuierlich steigen und prognostiziert für das Schlussquartal 2011 ein Wachstum von durchschnittlich 3,1 % gegenüber dem Vorjahr

 

Julia Dietrich für Savills

 

. European Office Market Autumn 2011

 

Die Londoner City, Lyon, Frankfurt, Brüssel und Mailand werden den deutlichsten Anstieg verzeichnen. Dem Unternehmen zufolge wird sich die Nachfrage weiterhin auf CBD-Lagen konzentrieren, wobei sich der Informations- und Telekommunikationstechnologiesektor besonders aktiv zeigt. So hat zum Beispiel Google in diesem Jahr Büroflächen in London, Paris, Amsterdam und Dublin angemietet. Savills hat ferner in allen europäischen Märkten eine deutliche Abschwächung der Neubautätigkeit in den vergangenen zwei Jahren festgestellt und erwartet, dass dies insbesondere in den CBD-Lagen zu einem Anstieg der Vorvermietungsquoten führt. 

Lydia Brissy, Director European Research bei Savills sagt: „Neue CBD-Büroflächen sind rar und teuer, was dazu führen kann, dass einige Büronutzer darüber nachdenken, in weniger hochwertige Lagen umzuziehen. Dennoch bleiben CBD-Objekte für Großmieter das ‚Nonplusultra‘. Da nur wenige Neubauprojekte in der Pipeline sind, dürften die Spitzenmieten weiter steigen, so zum Beispiel in Stockholm, wo die Verknappung hochwertiger moderner Büroflächen im 1. und 2. Quartal dieses Jahres ein signifikantes Mietpreiswachstum zur Folge hatte.“

In Bezug auf den Flächenumsatz berichtet Savills, dass dieser zwar in einigen Märkten – darunter Berlin, Lyon, Hamburg und Warschau – gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, insgesamt jedoch zum Jahresende europaweit ein Rückgang des Flächenumsatzes um durchschnittlich 6,5 % erwartet wird.

Eri Mitsostergiou, Director European Research, sagt: „Für den Rest des Jahres rechnen wir damit, dass die Nutzer zurückhaltend agieren und das Vermietungsgeschehen überwiegend von Firmen geprägt sein wird, die versuchen, Kosten zu senken und in einigen Fällen in kleinere Büros umziehen.“

 

 

European Office Market Autumn 2011

European Office Market Autumn 2011
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18 deutsche „Millionenstädte“ – attraktiv insbesondere für internationale Filialisten

Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Staaten verfügt Deutschland über eine Vielzahl von attraktiven Einkaufsstädten, was sicher einer der Gründe ist, warum immer mehr internationale Handels-Labels, wie Abercrombie & Fitch, Bershka oder Forever 21 auf den deutschen Markt drängen. Wo in England, Frankreich oder Italien nur eine Handvoll Einkaufsstädte für eine mehr oder weniger flächendeckende Expansion benötigt werden, müssen in Deutschland ungleich mehr Standorte abgedeckt werden, an denen profitable Umsätze erzielt werden können.

Ralf Bettges für COMFORT

Einzugsgebiete Deutschland Retail

Zu den Einzugsgebieten der wich­tigsten deutschen Innenstädte hat die COMFORT-Gruppe mit ihrem in Hamburg ansäs­sigen Bereich Research & Consulting ein aktuelles Ranking durchgeführt. Berlin, Hamburg und München als mit Abstand größte Städte nehmen die ersten Plätze ein. Ansonsten folgt die Rangfolge jedoch keineswegs mehr der reinen Stadtgröße, da die Größe der Einzugsgebiete teilweise ein Vielfaches der stadtansässigen Bevölkerung beträgt. Diesbezüglich verfügt Deutschland insgesamt über 18 „Millionenstädte“.

„Die Untersuchung“, so COMFORT-Chefresearcher Olaf Petersen, „umfasst sämtliche Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern, von denen es in Deutschland aktuell insgesamt 38 gibt. Hierfür wurde ausgehend von der langjährigen Marktkenntnis und …

 

 

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Einzelhandel Deutschland: Internationale Retailer bauen Präsenz in Deutschland nachhaltig aus

Das Immobilienberatungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) hat in einer Studie festgestellt, dass internationale Retailer ihre Präsenz in Deutschland nachhaltig ausbauen, da der deutsche Einzelhandelsmarkt aufgrund seiner Größe und Stabilität – gerade in einem bewegten Umfeld – ein attraktives Ziel darstellt.

Martina Rozok für CB Richard Ellis

Top Standorte für ausländische Einzelhändler in Deutschland

CBRE untersuchte das Expansionsverhalten ausländischer Retailer, die sich in jüngster Zeit in Deutschland ansiedelten erstmals im Detail. Dabei wurden die beliebtesten Ziele bei der Erstansiedlung und der daran anschließenden Expansion in weitere Shopping-Standorte analysiert. Zudem wurden die Branchenzugehörigkeit, die gewählte Lage inklusive Shopping- und Factory Outlet Center sowie die Herkunftsländer berücksichtigt.

Berlin ist laut CBRE das Top-Ziel für Ansiedlungen internationaler Retailer. Karsten Burbach, Head of Retail bei CBRE in Deutschland: „Berlin ist aufgrund der unterdurchschnittlichen Kaufkraft der Wohnbevölkerung einerseits und der ungebrochenen Dynamik andererseits für langfristige Anmietungsentscheidungen mitunter eine Herausforderung. Dennoch verfügt die Stadt über einen klaren Hauptstadt-Bonus und wird aus unserer Sicht auch künftig die Hitliste anführen.“

In den Top 6 der attraktivsten deutschen Standorte sind neben der Bundeshauptstadt auch Köln, Hamburg, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf vertreten. Doch auch weitere Standorte konnten ihre Attraktivität ausbauen. So befinden sich beispielsweise Städte aus dem Ruhrgebiet in den Top 10.

Zahlenmäßig besonders stark auf dem deutschen Einzelhandelsmarkt vertreten sind derzeit US-amerikanische Brands – angefangen von Abercrombie & Fich über …

 

 

 

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Expansion internationaler Retailer nach Deutschland 2007 - 2011

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Europäische Büroimmobilienuhr Q3 2011

*       Mietpreisindex insgesamt stabil trotz unterschiedlicher Entwicklungen in den Märkten

*       Nachfrage nach Büroflächen nimmt weiter zu – aber auch die Sorge um weitere Entwicklung

*       Renditeanstiege in einigen Märkten begrenzen das Kapitalwertwachstum

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Büroimmobilienuhr EU Q3 2011

Seit Ende Juli führen anhaltende Staatsverschuldungsprobleme für rückläufige Konjunkturdaten und Turbulenzen auf den Finanzmärkten und sorgen für Unsicherheit bei Unternehmen und Verbrauchern – dies in unterschiedlicher Stärke in den einzelnen Ländern. Stärksten Gegenwind spüren dabei die südeuropäischen Volkwirtschaften. Deutschland zeigt nach wie vor die beste Performance, aber auch hier sorgen die sich verschlechternden Aussichten für Unsicherheit bei Unternehmen und Verbrauchern.

Die in jüngster Vergangenheit ergriffenen Maßnahmen wie der Europäische Finanzstabilisierungsfonds, Banken-Rekapitalisierungen sowie Strukturreformen in den am stärksten krisengeschüttelten Ländern haben das Problem zwar in Angriff genommen, aber nicht gelöst. Die anhaltende Notwendigkeit einer Haushaltskonsolidierung in den meisten Ländern und die sich deutlich abschwächende globale Erholung deuten derzeit auf ein merklich schwächeres Wachstum in 2012 überall in der Region hin. Diese Unsicherheit über die weitere Entwicklung stellt die Nachhaltigkeit der auf den Büroflächenmärkten immer noch zu beobachtenden robusten Entwicklung in Frage.

MIETPREISANSTEIGE UND RÜCKGÄNGE IN EINZELNEN MÄRKTEN NEUTRALISIEREN SICH

Bei den Spitzenmieten kam es im 3. Quartal in einzelnen westeuropäischen Ländern zu Bewegungen nach oben oder unten, die sich in der Gesamtschau letztlich wieder aufgehoben haben: das zeigt der europäische Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle (basierend auf der gewichteten Performance von 24 Index-Städten*), der unverändert gegenüber den vorangegangenen drei Monaten geblieben ist. Zugelegt haben die Spitzenmieten über das Quartal in Stockholm und Den Haag (beide 2,4%), Hamburg (2,2%) und Mailand (1,9%), während sie in …

 

 

 

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Gewerbeimmobilien: Vermietungs- und Investmentmärkte nach neun Monaten 2011 faktisch unbeeindruckt

Ist die Krise beherrschbar? Oder ist die Weltwirtschaft auf Katastrophenkurs? Die Komplexität der Lage erzeugt eine spezifisch eigene Dynamik, getrieben von politischer Ratlosigkeit, begleitender Medienberieselung und Stammtischexpertisen. Das unheilvolle Amalgam droht, zur „self fullfilling prophecy“ zu werden.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Büromieten - Leerstand Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, StuttgartBüromieten – Leerstand Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart

Die Stimmung kippt, Erstsemester-Psychologen sehen sich gefordert, die Meinungsherrschaft zu übernehmen. Krise? Ja, denn die dramatische Verschuldung der Staaten dieser Welt ist ein Fakt. Und das nicht erst seit gestern. Katastrophe? Nein, es sei denn, wir lassen es dazu kommen. Entschiedenes Handeln ist gefordert. Aber haben die Verantwortlichen an den Stellhebeln der Macht Kraft und Mut dazu? Der Zweifel ist ein Misthaufen, auf dem die Blumen der Angst blühen. Verunsicherung also beim Blick voraus. Aber große Zufriedenheit beim Blick zurück. Die Märkte blieben in neun Monaten unbeeindruckt vom großen Palaver.

Umsatzvolumen hat noch einmal kräftig angezogen

Für alle sieben Immobilienhochburgen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) zusammen wurden im Dreivierteljahreszeitraum ca. 2,48 Mio. m² Flächenumsatz registriert und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr (+ 21 %). „Auch wenn es erste Anzeichen gibt, dass sich Nutzer auf die sich verändernden Vorzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung durch Zurückstellen von Flächengesuchen einzustellen beginnen, belegen die Vermietungszahlen die im Herbst insgesamt immer noch gute Nachfragesituation auf den deutschen Büromärkten“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland. Und weiter: „Ob dies so bleibt, wissen wir am Jahresende.“

Im 12-Monats-Vergleich sind regional kräftige Umsatzwachstumsraten in Stuttgart mit 84 %, Köln, Berlin und München mit jeweils rund 40 -45 % zu notieren. München geht mit einem Umsatzvolumen von bereits rund 600.000 m² in die letzten drei Monate des Jahres. Düsseldorf – immer noch „belastet“ mit der Bürde des Vodafone-Deals aus 2010 – konnte den im Vergleich zum Vorjahr bestehenden Rückstand im Laufe der letzten drei Monate deutlich verringern. Die Erholung des Frankfurter Büromarkts dagegen war nur von kurzer Dauer: Die Nachfrage hat sich wieder reduziert, im Jahresvergleich schlägt ein Minus von 6% zu Buche. „Es ist nicht auszuschließen, dass die Finanzmetropole bereits von den aktuellen Turbulenzen erfasst wurde und die Finanzinstitute auf die angespannte konjunkturelle Lage reagiert haben.“

Bemerkenswert ist nach wie vor, dass das Umsatzplus nicht im besonderen Maße durch großvolumige Abschlüsse (insgesamt waren es im Dreivierteljahr 17) getragen wird. Im 3. Quartal bewegten sich sieben Umsätze jenseits der 10.000 m², der weitaus größte dabei in Hamburg mit der Anmietung von 45.000 m² durch die Stadt für verschiedene Behörden. Allein drei Transaktionen wurden in München mit zusammen rund 36.000 m² realisiert.

„Auch die positive Nettoabsorption in Höhe von zusammen 380.000 m² allein für das 3. Quartal kann als Zeichen dafür interpretiert werden, dass der Expansionsdrang der Unternehmen in den ersten neun Monaten noch funktioniert hat“, so Scheunemann. Und weiter: „Aufgrund der nach wie vor guten Nachfragesituation rechnen wir für das Gesamtjahr 2011 in den sieben Immobilienhochburgen zusammen mit einem Umsatzergebnis, das deutlich über der 3 Mio. m²-Marke und damit über dem Niveau von 2010 liegen wird“, so der Chefresearcher.

Leerstände durchweg rückläufig

Aufgrund der kräftigen Flächenabsorption haben sich die Leerstände in den sieben Hochburgen in den letzten drei Monaten durchweg verringert. Aktuell stehen rund 8,59 Mio. m² kurzfristig zur Verfügung, entsprechend einer Leerstandsquote, die mit 9,8 % wieder unter die 10%-Grenze gerutscht ist. Im Jahresvergleich reduzierten sich die leerstehenden Flächen über alle Städte hinweg um 3 %. Ende des Jahres dürfte sich der Rückgang gegenüber 2010 bei 6 % einpendeln.

Den höchsten Leerstand weist nach wie vor die hessische Immobilienhochburg mit einer Quote von 13,6 % auf, gefolgt von Düsseldorf mit 11,9 % und München mit 10,1 %. Der geringste prozentuale Wert wird weiterhin für Stuttgart mit 6,5 % registriert; hier sank das Leerstandsvolumen im 12-Monatsvergleich mit 7% auch am deutlichsten.

Leichte Zunahme der Neubauflächen

Zwischen Juli und September wurden in allen Städten zusammen knapp 220.000 m² fertig gestellt, so dass sich das gesamte Neubauvolumen des ersten Dreivierteljahres auf 469.000 m² summiert. Dennoch bleibt es für die 1-Jahres-Betrachtung nach wie vor bei einem Minus von 36 %. Für das letzte Quartal befinden sich allerdings noch einmal knapp 400.000 m² in der Baustatistik, die das gesamte Neubauvolumen 2011 auf 870.000 m² erhöhen werden. Auch wenn die Nachfrage in den letzten Wochen des Jahres aktiv bleibt, dürfte dieses Volumen nicht gänzlich absorbiert werden, so dass ein erneuter Anstieg der Leerstandsflächen nicht überraschend wäre. Zwar sind 280.000 m² der noch ausstehenden Projekte bereits vorvermietet oder an Eigennutzer vergeben, für die restlichen rund 120.000 m² konnten allerdings aktuell noch keine Mieter gefunden wurden.

Mietpreisanstieg nur in Hamburg

Nachdem im letzten Quartal eine übergreifende Bewegung bei den Mietpreisen zu erkennen war, verharrten die Spitzenmieten in sechs der sieben Hochburgen auf ihrem jeweiligen Halbjahresniveau. Lediglich in Hamburg legte die Spitzenmiete um …

 

 

 

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Spitzenmieten von Ladenflächen in deutschen Fußgängerzonen steigen wieder

Die Mieten für Ladenlokale in den 1A-Lagen deutscher Innenstädte sind im Vergleich zum letzten Jahr wieder etwas teurer geworden und um durchschnittlich 0,4 Prozent gestiegen, das zeigen die Erhebungen des auf Einzelhandelsimmobilien in innerstädtischen 1A-Lagen spezialisierten Maklerhauses LÜHRMANN. Gewinner waren erneut die deutschen Metropolen. In den vierzehn einwohnerstärksten Städten Deutschlands stiegen die Mieten in den besten Lagen der Fußgängerzonen um durchschnittlich 2,2 Prozent im Vergleich zum September 2010.

André Stark für LÜHRMANN Deutschland

Mietpreise Ladenlokale

In 79 Prozent und damit 187 aller 239 von LÜHRMANN untersuchten Innenstädte sind die Ladenmieten in den 1A-Lagen insgesamt gestiegen oder blieben stabil. Diese Zahlen veröffentlichte LÜHRMANN jetzt in seinem zur Fachmesse Expo Real 2011 in München veröffentlichten Lagenführer LÜHRMANN L3, der die besten Einkaufslagen sämtlicher für den Einzelhandel relevanten Standorte in Deutschland lückenlos abbildet. Lediglich 21 Prozent der deutschen Einkaufsstraßen erlebten demnach sinkende Mieten. Lag die durchschnittliche Spitzenmiete eines 80 bis 100 Quadratmeter großen Ladenlokals in Bestlage vor einem Jahr noch bei 60,2 Euro pro Quadratmeter, ist sie binnen Jahresfrist auf 60,8 Euro gestiegen.

Noch eindeutiger ist der positive Trend bei den vierzehn deutschen Städten mit über einer halben Million Einwohner. Hier sind in 86 Prozent, und damit bei 12 von vierzehn Innenstädten, die Spitzenmieten in der 1A-Lage gestiegen. Die durchschnittliche Spitzenmiete kletterte in den Metropolen von 211,6 Euro auf 216,1 Euro pro Quadratmeter.

Auch in diesem Jahr ist die Kaufingerstraße in Münchens Innenstadt der teuerste Einzelhandelsstandort Deutschlands mit einem Anstieg der Spitzenmiete um 9,4 Prozent auf 350 Euro pro Quadratmeter und Monat. Auch der zweite und dritte Platz des Standort-Rankings haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert: Auf Platz zwei steht die Berliner Tauentzienstraße mit einer Spitzenmiete von monatlich 300 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von der Spitalerstraße in Hamburg, wo für den Quadratmeter bis zu 280 Euro erzielt werden. Beide Mieten sind im Vergleich zum letzten Jahr gleichbleibend stabil. Die Frankfurter Zeil hingegen, letztes Jahr noch gemeinsam mit Hamburg auf Platz drei, fällt mit 275 Euro (-1,8%) um einen Platz zurück auf den vierten Rang.

Auf den folgenden Plätzen: die Stuttgarter Königstraße mit 270 Euro und einem Plus von 8 Prozent, die Hohe Straße in Köln …

 

 

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Mietpreise für Ladenflächen in 1A-Lagen

Metropolen und Großstädte weiter im Aufwind – stabile Entwicklung auch bei Mehrzahl der Klein- und Mittelstädte – Mieten für Ladenlokale in 1A-Lagen steigen im Schnitt um mehr als ein Prozent

Kathrin Friedrich für COMFORT

Mietpreise-für-Ladenflächen

COMFORT hat auch in diesem Jahr ein umfangreiches Mietranking für Ladenlokale in den 1A-Lagen aller deutschen Bundesländer vorgelegt. Das Mietpreisranking ist ein wichtiger Teil des umfangreichen COMFORT-Marktberichtes, der bislang traditionell zur Expo Real in München vorgestellt und veröffentlicht wurde, in diesem Jahr jedoch aus Aktualitätsgründen erst zu Beginn des Jahres 2012 erscheinen wird. Nachdem die Mieten im vergangenen Jahr trotz Nachwirkung einer akuten Wirtschaftskrise in den untersuchten 170 Städten nur um marginale 0,1 % sanken, gewannen sie nach Auswertung der Mietverträge der ersten neun Monate des Jahres 2011 nun wieder 1,1 % hinzu. Die Werte gelten für kleinere Ladenlokale mit Verkaufsflächen zwischen 80 und 120 m². Die Untersuchung der Mietpreisbewegungen der größeren Ladenlokale zwischen 300 und 500 m² Verkaufsfläche ergab ein Plus von rund 0,5 % gegenüber 2010.

„Dabei handelt es sich natürlich nur um einen statistischen Mittelwert, der mit der tatsächlichen Entwicklung in den allermeisten Städten wenig zu tun hat, “ sagt Manfred A. Schalk, Geschäftsführer der COMFORT München GmbH und für die COMFORT-Gruppe bundesweit für die Koordination der Vermietung von Ladenlokalen zuständig. Dazu falle die Entwicklung der Mieten regional und vor allen Dingen unterteilt nach Stadtgrößen zu unterschiedlich aus. Der Durchschnittswert, so Schalk, weise vor allen Dingen einen statistischen Nutzen auf und beleuchte einen bundesweiten Trend, der sich nicht zwangsläufig über alle Regionen und Bundesländer und Städte in gleicher Weise ziehen müsse. In den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern etwa steigen die Mietpreise im Schnitt um mehr als drei % und liegen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Interessanterweise entwickeln sich die Städte der Größenordnung zwischen 250.000 und 500.000 Einwohnern mit einem Plus von 0,6% nur unterdurchschnittlich. Tatsächlich werden diese von den Städten mit Einwohnerzahlen zwischen 100.000 und 250.000 Einwohnern mit 0,7 % Plus minimal getoppt. Die geringste Performance weisen naturgemäß die Städte mit Einwohnerzahlen zwischen 40.000 und 100.000 auf. Hier konnte im Schnitt keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr konstatiert werden. Die Veränderungen über den Verlauf von fünf Jahren können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Analog hierzu werden die Mietpreisentwicklungen für die Ladenlokale der Größenordnung zwischen 300 und 500 m² auf Seite 3 dargestellt.

Damit, so Manfred A. Schalk, habe sich ein zweijähriger Trend leichter Rückgänge nun wieder umgekehrt und die Mietpreise zollen der gestiegenen Nachfrage nach Ladenlokalen in den 1A-Lagen Tribut. Insbesondere in den Metropolen ziehen die Mietpreise wieder deutlich an. So verzeichneten die besten Lagen an der …

 

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Kauf- und Mietpreise für Wohnungen steigen in den meisten deutschen Metropolen

Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt haben im 1. Halbjahr 2011 insbesondere die Kaufpreise** für Eigentumswohnungen stark angezogen. Im Jahresvergleich sind sie in München und Hamburg um über 10 % gestiegen. Auch in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf verteuerten sie sich um mehr als 5 %. Der Preisanstieg in Stuttgart und Köln hingegen scheint vorerst gestoppt, hier blieb die Preisentwicklung noch unter der Inflationsrate.

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Wohnungsmieten Wohnungspreise

Als preiswert erweist sich nach wie vor Leipzig, die einzige der untersuchten acht Städte, die bei den Kaufpreisen im Jahresvergleich einen leichten Preisrückgang verzeichnet. Die Mietpreise** sind seit Mitte 2010 in den meisten untersuchten Großstädten stärker gestiegen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, am meisten in Hamburg (+ 7 %) und Berlin (+ 6,2 %). Damit bleiben die Märkte in diesen beiden Städten hochdynamisch, auch wenn in Berlin sowohl Miet- als auch Kaufpreise sich auf einem deutlich günstigeren Niveau als in der Hansestadt bewegen.

„Aufgrund der anhaltenden Dynamik lohnt es sich, weiterhin auf dem Markt für Wohnimmobilien zu investieren. Mieten und Kaufpreise werden sich auch in Zukunft in den Großstädten weiter positiv entwickeln. Auch wenn die Fertigstellungszahlen wie zuletzt wieder zulegen, der Neubedarf kann nicht gänzlich bedient werden und auch die Anzahl der Haushalte steigt weiter schneller als das Wohnungsangebot“, so Andrew M. Groom, Leiter Valuation & Transaction Advisory Jones Lang LaSalle Deutschland.

Untersuchungsergebnisse der Residential City Profiles im Überblick:

Mietwachstum in allen deutschen Großstädten – Berlin, Hamburg und Stuttgart als dynamischste Mietmärkte

Die Attraktivität der Mietmärkte in Berlin und Hamburg nimmt im Vergleich der untersuchten acht deutschen Großstädte wie in den Jahren zuvor am stärksten zu. Die beiden Millionenstädte verzeichnen sowohl auf Jahressicht, als auch im Zwei-Jahresvergleich die höchsten Mietpreissteigerungen. In Hamburg stiegen die Mieten seit Mitte 2010 um 7,0 % auf 9,75 Euro/m²/Monat und binnen zwei Jahren um 14,0 %. Vorrangig werden in der Hansestadt von Mietern die Innenstadtlagen verstärkt nachgefragt. „Dagegen ist in Berlin das hohe Mietpreiswachstum flächendeckend, also auch in vormals weniger attraktiven Wohnlagen“, so Roman Heidrich, Leiter Residential Valuation Advisory Berlin. Durchschnittlich lag das Plus der Angebotsmiete innerhalb eines Jahres bei 6,5 % (auf 6,55 Euro/m²/Monat). In den letzten vier Halbjahren ist insgesamt sogar ein Anstieg um 11 % zu notieren. „Der Aufholprozess ist in vollem Gange, auch wenn der Abstand zu den anderen großen deutschen Metropolen bleibt.“

Fast doppelt so teuer wie in der Bundeshauptstadt ist das Wohnen etwa in München. Daran hat auch die zwischenzeitliche Pause beim Mietpreisanstieg nichts geändert. Die scheint nun vorbei. Die neuerliche Bewegung nach oben resultiert in einer Angebotsmiete von durchschnittlich 12,10 Euro/ m²/ Monat, gleichbedeutend einem Anstieg von 3 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Seit Anfang 2009 belasten, trotz zahlreicher Neubauprojekte an den Münchener Stadträndern, die Wohnungsmieten den Geldbeutel der Münchener um fast 4 % mehr.

Die durchschnittlichen Mieten in Stuttgart sind seit dem ersten Halbjahr 2010 um 5 % auf nun 9,40 Euro/m²/Monat gestiegen. Preissteigerungen wurden dabei im gesamten Stadtgebiet registriert.

Lediglich um knapp 2 % bzw. ca. 1 % legte die Durchschnittsmiete in Frankfurt und Köln zu. Frankfurt bleibt mit 10,85 Euro/m²/Monat die einzige Stadt außer München mit einem Mietniveau über 10,00 Euro/ m²/ Monat. Für Köln zeichnet sich eine dauerhafte Mietpreisstabilisierung ab. Aktuell werden ca. 8,50 Euro/ m²/ Monat notiert. Düsseldorf weist im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010 einen Anstieg um mehr als 3 % auf nun 8,35 Euro/m²/Monat, damit in den vergangenen zwei Jahren einen Aufwärtstrend von über 7 % auf. Von einer Trendwende kann in Leipzig trotz 2 % Mietpreiswachstum im Jahresvergleich nicht gesprochen werden. Die Messestadt bewegt sich mit 5,00 Euro/m²/Monat deutlich am Ende der untersuchten acht Städte.

München und Hamburg bleiben im Markt für Eigentumswohnungen top – Berlin holt massiv auf  

München ist und bleibt auch der teuerste Markt für Eigentumswohnungen. Um über 12 % sind die Preise seit dem 1. Halbjahr 2010 gestiegen. Im Mittel 3.440 Euro/m² müssen für Eigentumswohnungen in der bayerischen Landeshauptstadt bezahlt werden. Seit 2009 haben die …

 

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Büroflächen in Frankfurt a.M. mieten und vermieten / Büroflächen in Hannover mieten und vermieten / Büroflächen in Berlin mieten und vermieten / Büroflächen in Hamburg mieten und vermieten /Büroflächen in München mieten und vermieten / Büroflächen in Stuttgart mieten und vermieten

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Deutsche Bürovermietungsmärkte 2011 noch auf Wachstumskurs

Der deutsche Konjunkturmotor läuft noch, wenn auch deutlich verlangsamt. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen an ihre zukünftige Geschäftslage haben sich merklich eingetrübt. 

Dorothea Koch für Jones Lang LaSalle GmbH

Büromieten

Eine solche Eintrübung beeinflusst tendenziell auch die Entwicklung der Büroflächenmärkte, erfahrungsgemäß mit einem Verzug von etwa drei Quartalen auf konjunkturelle Ereignisse reagierend. „Insofern kann im laufenden Jahr noch von einer leichten Steigerung des Umsatzes ausgegangen werden. Einen Rückgang werden wir voraussichtlich 2012 erleben, selbst dann, wenn es, den Prognosen zufolge, bei einem verhalten positiven Szenario mit einem moderaten Wirtschafts- (+ 2 %) und Beschäftigungswachstum (+ 0,5 %) bleiben sollte“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland. An den Leerstandsvolumina wird sich nicht viel ändern. Dem nachlassenden Expansionsdrang der Büromieter stehen im Vergleich zu 2010 teilweise deutlich reduzierte Neubauaktivitäten im laufenden und im kommenden Jahr gegenüber. Das Interesse der Nutzer bleibt fokussiert auf Flächen mit hoher Ausstattungsqualität in zentralen Lagen. 2011 wird dies für einen Anstieg der Mietpreise im Spitzensegment in den deutschen Märkten im Schnitt von mehr als 4 % sorgen. „Voraussichtlich abgeschwächt wird sich das Mietpreiswachstum allerdings im nächsten Jahr zeigen. In einzelnen Märkten werden die Mieten sich auf dem Niveau von 2011 einpendeln“, prognostiziert Scheunemann.

 

 

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